Tierregulierung

Hirsche (Rothirsche) im Gehege

Tierregulierung muss sein, weil...

  • der Platz im Gehege begrenzt ist.
  • es jedes Frühjahr 5-6 Jungtiere gibt.
  • Machtkämpfe unter den männlichen Tieren vorgebeugt werden muss, da die Tiere im begrenzten Areal einander zu wenig ausweichen können.
  • Eine grosse Anzahl Tiere über die Winterzeit mit Zusatzfutter zu ernähren erhebliche Kosten verursacht (da kein frisches Gras zu Verfügung steht).
  • Inzucht vermieden werden muss.
  • einer Ueberweidung des Geländes entgegen gewirkt werden soll.
  • die Gesundheit der Tiere im kleinen Rudel sicherer und einfacher gewährleistet werden kann.

1-2 mal pro Jahr wird im Hirschpark Luzern aus obigen Gründen und aufgrund tierhalterischen Anforderungen der Tierbestand reguliert. Anfang 2011 wurde die Damhirschkolonie gänzlich aufgelöst. Viele der Tiere konnten anderswo lebend platziert werden, so im Entlebuch und im Kanton Schwyz. Bei anderen sorgten jagdliche Mittel zur Regulierung. Die Abschüsse erfolgten unter Einhaltung der kantonalen Sicherheitsbestimmungen durch erfahrene und bestens ausgebildete Jäger.

Der Hirschpark Luzern konzentriert sich im 2011 auf das Halten von einheimischen Rothirschen, zurzeit sind dies 15 Tiere unter dem Platzhirschen "Nöggi".

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